Warum jetzt der richtige Moment ist
Die Heizsaison 2026/2027 steht vor der Tür. Wer seinen Badheizkörper noch vor dem ersten Kälteeinbruch austauschen oder nachrüsten möchte, sollte die Wochen im September und Oktober nutzen. Der Grund ist einfach: Sobald die Heizperiode läuft, muss für den Austausch das Heizungswasser abgelassen werden – im Sommer und Frühherbst ist das deutlich unkomplizierter, und Handwerkertermine sind leichter zu bekommen.
Ein neuer oder zusätzlich elektrisch betriebener Badheizkörper sorgt außerdem vom ersten kalten Tag an für ein warmes Handtuch und ein angenehm temperiertes Bad, ohne dass die Zentralheizung dafür hochfahren muss.
Drei typische Ausgangssituationen
1. Der alte Handtuchheizkörper ist unansehnlich oder zu schwach
Verkalkte Ventile, Roststellen oder eine Heizleistung, die das Bad nie richtig warm bekommt: In diesem Fall lohnt sich ein kompletter Austausch. Achten Sie beim neuen Modell auf den passenden Anschlusstyp und die richtige Wattzahl für Ihre Raumgröße. Für den 1:1-Wechsel ohne Stemmen finden Sie die passenden Modelle in der Kollektion Austauschheizkörper; weitere seitlich angeschlossene Modelle unter Badheizkörper mit Seitenanschluss.
2. Die Zentralheizung wird in der Übergangszeit abgeschaltet
Viele Haushalte schalten die Heizung im Frühjahr ab und im Spätherbst wieder an. Genau in dieser Übergangszeit bleibt das Bad kalt. Ein Badheizkörper mit elektrischem Zusatzbetrieb (Mischbetrieb) löst das Problem: Er nutzt im Winter die Zentralheizung und lässt sich in der Übergangszeit einzeln elektrisch zuschalten. Die passenden Heizstäbe und Regler gibt es zum Nachrüsten.
3. Es gibt gar keinen Heizungsanschluss im Bad
In Altbauten oder nach einem Umbau fehlt im Bad manchmal der Heizkreis komplett. Dann ist ein rein elektrischer Badheizkörper die einfachste Lösung – er wird nur an eine Steckdose oder einen Festanschluss angeschlossen.
Elektrisch nachrüsten: was Sie brauchen
Für den elektrischen Zusatzbetrieb eines vorhandenen Badheizkörpers benötigen Sie zwei Teile: einen Heizstab in der passenden Wattzahl und einen Regler für die Temperatursteuerung. Reglermodelle wie der KTX2 oder KTX3 bieten ein digitales Display, eine Wochenzeitschaltung und eine Kindersicherung. Als Faustregel gilt: rund 400–600 Watt für ein kleines bis mittleres Bad, 800–1000 Watt für größere Räume.
Checkliste für die Heizsaison 2026/2027
- Ventile und Verschraubungen des alten Heizkörpers auf Dichtheit prüfen
- Entlüften – wird der Heizkörper oben nicht warm, ist Luft im System
- Anschlussmaß und Anschlusstyp notieren, bevor Sie ein neues Modell bestellen
- Bei geplanter Nachrüstung: Wattzahl anhand der Raumgröße bestimmen
- Austausch möglichst vor dem Start der Heizperiode einplanen
So gehen Sie gut vorbereitet in den Winter – mit einem Bad, das ab dem ersten kalten Morgen warm ist.
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